Diese Website verwendet Cookies.

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Erklärung zum Datenschutz.

ZustimmenImpressumDatenschutz

 Europa - Was haben sie aus unserem Traum gemacht?

(Beitrag vom 28.08.2018)

Das heutige Europa, ist das unser Traum der aufgegeben wurde?

Europa, das war die Hoffnung meiner Generation nach vielen Jahrhunderten Krieg und Zerstörung, nach zwei Weltkriegen mit Millionen Toten und unsäglichem Leid.


Ja Europa, der Name einer Frau, ganz zärtlich ausgesprochen, mehr wie ein Hauch, das wirkte selbst schon bei Zeus - er verliebte sich in sie, entführte sie und zeugte 3 Kinder mit ihr.

Ein gerechtes und friedliches Europa in dem wir uns wohl fühlen können und ein Europa voller Zuversicht, Freiheit und Fortschritt. Ja, von diesem Europa hat meine Generation geträumt.

Doch schauen wir uns heute einmal um. Europa zerbricht, es zerbricht an unfähiger Politik, an Wirtschaftshörigkeit oder besser Korruption und an falsch verstandenem Humanismus. Es zerfällt an der bewussten Aufgabe unserer erkämpften Grundwerte wie Achtung der Menschenwürde, Friede, Freiheit, Demokratie, oder die Aufklärung mit der damit verbundenen Befreiung vom mehr als tausend Jahre angelegtem Joch des Klerus.

Wir schauen zu, wie ein Teil der Gesellschaft, offensichtlich mit unendlicher Blindheit geschlagen, die einfachsten Zusammenhänge nicht mehr erkennen will und die in übersteigerter moralischer Hybris die bis zur absoluten Dummheit erhobene Toleranz mit Humanismus verwechselt.
Diese Menschen sind einer Ideologie in Form von Gesinnungsethik verfallen. Sie denken ihre Forderungen einfach nicht mehr durch, Verantwortungsethik ist ihnen offensichtlich nicht bekannt. Sie verstehen gar nicht, dass das was sie als humanes Handeln verstehen, oft auf der anderen Seite, nach Betrachtung der Auswirkungen, jeden humanitären Anspruch vermissen lässt.

 

Europa zerfällt - es hängt an einem seidenen Faden


Es ist unserer falschen Wertevermittlung geschuldet, wenn man davon überhaupt noch reden kann. Wir haben zugeschaut, wie fast alle unsere Grundwerte in Frage gestellt wurden, wir haben es zugelassen, dass dies bis zum letzten Unsinn in den Schulen gelehrt wurde.

Erst wurden die Geschlechterrollen in Frage gestellt, heute ist es gar schon das Geschlecht. In unserem Land, welches zu den reichsten Ländern dieser Welt gehört, gibt es Altersarmut, Kinderarmut, zig Obdachlose und mehr als tausend Tafeln. Was wird dagegen unternommen? NICHTS!

In kurzer Zeit werden weit wichtigere Themen abgehandelt. Das Gesetz „Ehe für alle“ wird durchgepeitscht und frenetisch mit Konfettiböllern im Bundestag gefeiert. Sowas hat es noch nie gegeben, man glaubt einfach nicht, was aus diesem ehemals hohen Haus geworden ist.

Heute müssen wir uns die Frage stellen, haben wir überhaupt noch Werte? Dürfen wir die Werte, die unser auch gegen fatale Irrtümer hart erkämpftes kulturelles Erbe in Europa ausmachen, überhaupt noch in Anspruch nehmen?

Geht es nach der Meinung einer viel zu hohen Anzahl von Politikern, sicher nicht mehr!

Wir sind dabei den zivilisatorischen Untergang unseres Landes und Europas gegen geheuchelte und falsch angewandte Nächstenliebe einzutauschen.

Wir lassen es zu, dass eine andere ungebändigte, mittelalterliche Religion mit hohem politischen Anspruch wieder Besitz von unserer Gesellschaft ergreift. Selbst die aus dieser Religion entstehenden patriarchalischen Strukturen, die Frauen unterdrücken, Knaben beschneiden und Tiere unter bestialischen Schmerzen ohne Betäubung schlachten, werden geduldet. Wo sind die alten Feministinnen, die Humanisten und die Tierschützer? Gibt es die nicht mehr (speziell bei den Grünen), trauen sie sich einfach nicht mehr raus, oder opfern die ihre alten Werte auch dem Zeitgeist oder der politischen Karriere?

Unser Europa ist dabei, sein großes kulturelles Erbe zu opfern, die Wurzel seines Bestandes und die Errungenschaften der Aufklärung zu verraten. Dieses Europa wird seine geistige Tiefe verlieren, sein intellektuelles Kapital vernichten und kann zukünftig nicht mehr überleben, denn Bodenschätze haben wir kaum.

Dieses Europa ist nicht mehr willig oder einfach nicht mehr in der Lage, seine Grenzen zu bewachen. Man hat den Eindruck, dieser Kontinent geht lieber den Weg der geduldeten Anarchie anstatt für die Sicherheit seiner eigenen Bürger aufzukommen.
Dieser Weg ist sehr gefährlich, denn er raubt den Individuen ihre Freiheit und Würde. Er untergräbt die lang erkämpfte Offenheit unserer Gesellschaft, spaltet sie und treibt die Menschen in die Arme rechter Bauernfänger.

Ja, man kann sogar so weit gehen und behaupten, ein Europa, das seine Grenzen nicht kennt, seine Grenzen nicht sichert, verliert jegliches Recht, jegliche Gerechtigkeit und jede Gesetzmäßigkeit.

Ein Europa, das jene diffamiert und pauschal in die rechte Ecke stellt, welche Recht, Ordnung, demokratische Gesetzmäßigkeit und die erarbeiteten Sozialsysteme verteidigen und gleichzeitig jener Minderheit den Vorrang einräumt, welche sich faschistoid mit ihrem gesteigerten Moralanspruch über die Mehrheit erhebt, wird keine Zukunft haben.

Denn wie sagte der große Augustinus Aurelius bereits gegen 400 nach Chr. so schön:
Fehlt dem Staat die Gerechtigkeit, das Recht, was ist er dann, als eine große Räuberbande?