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 Lass uns doch vor der eigenen Türe kehren!

(Beitrag vom 06.08.2018 korrigiert am 07.08.2018)

Als ich folgenden Artikel aus der Jungen Welt:

https://www.jungewelt.de ..... Seenotrettung

wieder gelesen hatte, wurde mir doch tatsächlich ganz mulmig. Mehrere tausend Menschen in Solidarität mit "Flüchtlingen" auf der Strasse. Das schafft Hoffnung, dass sich doch noch ein paar Menschen bewegen lassen, auf die Strasse zu gehen.

Ich bin natürlich dafür, dass Menschen aus Seenotsituationen gerettet werden. Dies scheint mir hier aber sehr oft nicht der Fall und warum werden die dann 400km weit nach Europa gebracht, wenn man sie nach den Seenotrettungsgrundlagen in den nächsten sicheren Hafen bringen soll?

Doch ist es das Problem, wofür wir gerade stehen müssen oder gibt es andere, womöglich vergleichbare Probleme, in unserem eigenen Land?
Ich möchte jetzt nicht nochmals für das Leid der alten Menschen, die ihr Leben lang für unsere Gesellschaft gearbeitet haben, die versucht haben, dem Klientel der Jungen Welt, den jungen Menschen eine lebenswerte Zukunft zu schaffen und es womöglich doch nicht in allen Fällen geschafft haben, eine Lanze brechen. Sie aben einen großen Teil ihres Lebens schon gelebt.

Nein, ich möchte mich hier einmal den wehrlosesten unserer Gesellschaft widmen, den Kindern, deren Eltern "auf der Strecke" geblieben sind und die oft , wie auch durch die Junge Welt nicht mehr gesehen werden.

Vor meinem geistigen Auge entsteht sofort ein schönes alternatives Bild.

Armes Kind

Viele tausend Menschen, gerade aus der linken Ecke, erkennen auf einmal ein wesentliches Problem in unserem Land was immerhin mehr als 200.000 Fälle pro Jahr beträgt, auch etlichen Kindern das Leben kostet und doch nur die Spitze des Eisbergs darstellt.

Ein Problem, dessen Ursachen für die meisten Probleme unserer Welt verantwortlich zeichnet. Weil einfach viele Menschen dem Leistungsdruck nicht mehr Stand halten. Ihre Arbeit verlieren und weil der Wert des Menschen nach seiner Produktivität gemessen wird, sich im Abseits und minderwertig fühlen. Weil ihre Familie auseinander bricht weil die Doppelbelastung Kinder und Arbeit oft nicht mehr zu schaffen ist. Kurz und gut, in diesem Land, "in dem es uns noch nie so gut ging wie heute", fehlen die sozialen Komponenten, wie sie zur Zeiten der Sozialen Marktwirtschaft bis Ende der 80'er Jahre noch vorhanden waren. Die Schwächsten, das sind dann meist letztendlich die Kinder, bleiben da zuerst auf der Strecke.

Ein Problem in dem Menschen beteiligt sind, die wirklich selbst nichts verändern können, denen man auch nicht irgendwelche anderwertige Hintergründe unterstellen kann, einfach kleine wehrlose Menschen, die ein Recht haben in unserem NOCH relativ reichen Land menschlich leben zu können aber vergleichsweise ähnlich aufwachsen wie viele Kinder in Afrika.

Ja, auch diese Kinder in unserem Land haben ein Recht auf ein menschliches Leben, auf eine ordentliche Bildung, Freunde und ein wenig Liebe - dafür lohnt es sich zu kämpfen, dafür lohnt es sich tatsächlich auf die Strasse zu gehn!

Super, Aufstehen - fangen wir an, vor unserer eigenen Tür zu kehren! Denn da können wir nachhaltig etwas verändern, wenn wir wollen - Es gibt so viel zu tun!

Der Artikel hierzu:

https://www.focus.de/........ 200000 Fälle pro Jahr kinder sterben