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 Heemtfreeden (Herbert Andert) Oberlausitzer Mundart

(Beitrag vom 04.07.2008 korrigiert am 13.08.2018)

Heemtfreeden (Herbert Andert)

Lassen Sie sich das Gedicht in Oberlausitzer Mundart vorlesen! und lassen Sie sich von den Bildern der Oberlausitz verzaubern.


 

`S gibbt uff dr Walt kee eenzges Fleckel

wie unse Äberlausitz is.

Nee, sucht´ch oack su a schienes Eckel,

do findt´r kees, doas ist gewieß.

Drum zoigt´s mich immer mih

noa menner Heemte hie!


Zengsrim de Barge gruß und kleene:

dr Kupper und dr Bieleboh,

dr Schlaichtebarg, de Kälbersteene,

doas leit euch oalls su schiene do.

Drum zoigt´s mich immer mih

noa menner Heemte hie!


Saht´ch oack de hibschen kleenen Häusel

durt ub´m a dr Lahne droa!

An Gartel loichten Boalsaminel,

do hot ees urndlch Freede droa!

Drum zoigt´s mich immer mih

noa menner Heemte hie!


Und woas for hibsche zoarte Maidel

tutt´s do a unsen Bargen gan!

Su knusperch wie neubackne Sammeln

´s koann´ch enner goar ne soat droa sahn!

Drum nahm´ch mer groade die,

weil´ch do derheeme bie!


Und o die Karln, die senn ne iebel,

a brinkel groob und groaderaus.

De richt´ge Fourrsche steckt an Knuchen,

sahn se o moanchmol eefällch aus.

A sicker Karle do,

dar krickt jed´s Maidel o!


Drum itz ne lange rimgesickelt,

schoafft´ch jed´s oack su a Maidel oa!

Zieht rei als Häusel a dr Lahne

Und saht´ch de Heemt vu durt aus oa!

Do zoigt´s euch immer mih

Noa unser Heemte hie,

noa unser Lausitz hie!

 

Lassen Sie sich das Gedicht in Oberlausitzer Mundart vorlesen!
 

     

Lassen Sie sich das Gedicht in Oberlausitzer Mundart vorlesen !