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Die große Ablenkung : Jahrelanger Nikotinabusus

(Beitrag vom 22.09.2019 korrigiert am 11.11.2019)

Einleitende Erklärung:

Irgendwann habe ich einmal bei einer Nachfrage in einem Krankenhaus zu meiner Raucherei gestanden.
Heute weiß ich, es war keine gute Entscheidung. Bei jeder schriftlichen Diagnose taucht sie nun auf, diese Standardablenkung "Jahrelanger Nikotinabusus".

Es klingt wie eine Anklage. Man ist an seiner Krankheit selbst dran schuld und ich vermute mal, es ist nun gleich, ob man an einer Hernie, an einer Furunkel am Hinterteil, einem Leistenbruch operiert oder an Fußpilz bzw. einem durch Asbest ausgelösten Lungentumor behandelt wird, zur Diagnose gehört bis zum Ableben zukünftig IMMER Jahrelanger Nikotinabusus.

Hier sollte einem klar sein, das Bekenntnis zu Nikotinkonsum bekommt man nie mehr wieder los und kann sehr leicht gegen einem selbst verwendet werden. Daher mein Rat:

Niemals freiwillig den Nikotinkonsum zugeben!




Nikotinabusus ist nicht gefährlicher als täglicher Clyphosatgenuss

Um es zukünftig meinen Ärzten leichter zu machen, möchte ich hier meine persönliche belastende Diagnose im Detail schriftlich fixieren, damit sie einfach als Referenz in die schriftliche Diagnose des Arztes als Link, ohne viel Aufwand und möglichst Vollständig ohne Tatsachen zu verleugnen, eingefügt werden kann. Der Schriftkram in den Krankenhäusern ist meist schon aufwendiger als eine mittlere Operation und verschlingt sicher unnötigerweise sehr viel dringend an wichtigerer Stelle benötigte Fachkompetenz, Teile unserer Regenwälder und treibt die Kosten des Systems in die Höhe.


Hier nun die Diagnose, die mein Leben mit mir zusammen schrieb:

  • Aufgewachsen bin ich in den 50er und 60er Jahren als Kind des Ruhrgebiets.
    Wer das noch kennt, weiß das unsere Mütter bei jedem Hochofenabstich zu uns in den Hof gerannt kamen, um die Wäsche abzunehmen.
    Wir Kinder sahen sie auch und atmeten sie ein, die braunen Wolken, die sicher nichts Gutes beinhalteten und was unsere Mütter damals nicht erkannten.

  • Nicht zu vergessen sind die unsäglich vielen überirdischen Atomversuche, die eine Unmenge für hunderttausende Jahre strahlender Teilchen, gleichmäßig über die ganze Welt verteilten. Gesund war es sicher nicht, wenn man sie einatmete und wie ich heute, obwohl Nichtmediziner trotzdem behaupten möchte, viel gefährlicher als jahrelanger Nikotinabusus.

  • Der Jahrhundertbaustoff Asbest. Überall wurde er verwendet und 1953 wurde erkannt, dass er hochgradig Krebserregend ist. Es dauerte kaum 40 Jahre (anders als das viel wichtigere "Ehe für alle" Gesetz in ca. 3 Wochen), bis dieser Baustoff 1992 verboten wurde. In der Zwischenzeit haben mehrere Millionen Menschen völlig unbedarft damit gearbeitet. Und alles nur, weil die Politik ihre Lobbyisten schützt.
    Es liegt natürlich keine offizielle Zahl zu allen Beschäftigten vor, die im Laufe der Zeit Asbest ausgesetzt  waren.  Auf  der  Grundlage  der  GVS-Zahlen  und  der  Erfahrungen  (von  Experten)  aus  Forschungsstudien  über  Asbestexposition und  damit  verbundenen  Gesundheitsauswirkungen  (z.B. Prof. H.-J.  Woitowitz)  wurde  geschätzt,  dass  in  Deutschland  fast  2,5  Mio.  Beschäftigte in der  Vergangenheit  asbestexponiert  waren  (NEUMAN et al., 2013).

    Referenz: Nationales Asbest-Profil Deutschland

  • Und die nächste, mit dem Asbestskandal zu vergleichende Baustelle, tut sich womöglich bereits im Hintergrund auf.
    Lungenerkrankungen oder gar Lungenkrebs durch Tonerkontakt.
    Hewlett Packard und Canon verbuchten ihre ersten großen kommerziellen Erfolge mit Laserdruckern 1984. 1993, brachte QMS (heute Teil von Konica Minolta) den ersten Farb-Laserdrucker auf den Markt. Diese Drucker und auch Kopierer unterschiedlicher Hersteller verteilten Unmengen von Toner und die da anhaftenden krebserregende Stoffe in der Büroluft. Auch der aus Unkenntnis der Gefahr unbedarfte Wechsel der Toner-Patronen barg und birgt bis heute ein großes Risiko.

    Referenz: Gesundheitsrisiko durch Drucker und Kopierer

  • Ein riesen Feld, vermutlich sogar das Schlimmste der Belastungen mit diversen Schadstoffen für die Bevölkerung, ist die Agrarindustrie die doch eigentlich für gesunde Nahrungsmittel sorgen sollte.
    Auch hier wird der Verbraucher in Verantwortung gesetzt. Er ist doch vergleichbar wie beim Tabakkonsum selbst dran Schuld, wenn er immer billig will.
    Ist er das wirklich? Weiß er, ob teuer wirklich besser ist? Und warum schafft die Regierung nicht einfach Gesetze, die auch für das Tier qualvolle Massentierhaltung einfach mit drakonischen Strafen verbietet? Warum verbieten die Verantwortlichen in der Regierung nicht den massenhaften Einsatz von Antibiotika bis hin zu (man traut es sich kaum zu schreiben) Reserveantibiotika, die eigentlich nur für den Worst-Case-Fall beim Menschen vorgesehen sind?
    Auch der bedenkenlose und oft unverantwortliche Einsatz von Pestiziden vernichtet nicht nur Pflanzen, Insekten und Vögel. Diese Pestizide sind schädlich für unsere Kinder und Enkel und letztendlich auch für uns.
    Alle die Abfälle hieraus landen wieder, z.B. über die Gülle, auf den Feldern und damit in unserem Grund- und Trinkwasser. Ein tödlicher Kreislauf und der global agierenden Agrarindustrie und der Politik ist das scheinbar egal.


Ja, ich könnte noch viel mehr hierzu schreiben, aber ich möchte es dabei bewenden lassen. Was mir Sorgenfalten produziert und was den ein oder anderen auch krank machen und bei den Diagnosen mit aufgeführt werden kann, ist die quasi ausweglose Lage, in der wir uns befinden.
Wir leben nicht mehr in einer Demokratie in der wir, der Souverän bestimmt, wohin der Zug zu fahren hat. Mir scheint es, unsere Demokratie ist mit dem Zusammenbruch des Ostens zu einer von Lobbyisten gesteuerten Parteienoligarchie verkommen. Das Volk hat alle 4-5 Jahre das Recht für 10 Sekunden ein Kreuzchen auf dem Wahlzettel zu machen, danach ist es nicht mehr gefragt, es ist es ist abgeschrieben und vom Souverän (der es wohl nie wirklich war) in die Statistenrolle gedrängt worden und viele haben es noch gar nicht mitbekommen.