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 Die aktuelle Flüchtlingswelle macht Deutschland religiöser hofft Göring-Eckardt

(Beitrag vom 25.11.2015 korrigiert am 23.05.2017)


Durch die Flüchtlinge wird Deutschland religiöser, bunter, vielfältiger und jünger. Diese Ansicht vertritt die EKD-Synodale und Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt,


Katrin Göring-Eckardt findet nicht nur gut, dass unser Land durch die überwiegend muslimischen Flüchtlinge religiöser wird. Sie findet auch, "das wir Menschen geschenkt " bekommen.

Dieser Politikerin kann ich wirklich nicht mehr folgen und ich bin mir nicht sicher, ob sie dies als Politikerin oder als ehemalige EKD-Vorsitzende sagt. Meiner Meinung nach, spricht sie NICHT mehr für dieses Land - mit Sicherheit nicht für mich.

Warum müssen wir Menschen "importieren" ?
Sind wir selbst biologisch nicht mehr in der Lage, für eigenen Nachwuchs zu sorgen oder stimmen die gesellschaftlichen Grundlagen nicht mehr für junge Familien mit Kindern?

Ich vermute Letzteres und das kann und muss man sehr schnell ändern - nur dafür müsste sie Gesetze rückabwickeln die sie mit ihrer Partei damals zusammen mit der SPD verabschiedet hat. Es war der größte Sozialabbau in der deutschen Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg - das sollte man diesen "christlichen" Menschen in den Regierungen niemals vergessen. Natürlich, wenn die Menschen in Armut leben müssen, brauchen sie natürlich irgend einen Glauben als Trost meinten die Kirchen und Mächtigen schon vor Jahrhunderten - das kann man getrost heute wieder aufwärmen!

Zum Thema, daß Katrin Göring-Eckardt begrüßt, wenn unser Land durch muslimische Flüchtlinge religiöser wird, habe ich ihr eine Frage in Abgeordetenwatch gestellt:

Meine Frage an Katrin Göring-Eckardt

Meine Frage an Frau Göring-Eckard:

Sehr geehrte Frau Göring-Eckardt,

mit Entsetzen lese ich auf der Idea-Webseite:

".....Durch die Flüchtlinge wird Deutschland religiöser, bunter, vielfältiger und jünger. Diese Ansicht vertrat die EKD-Synodale und Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, bei der Aussprache zum EKD-Ratsbericht am 8. November vor der Synode in Bremen...."

Ich habe mich schon fast damit abgefunden, dass unser Land durch die in Teilen grundgesetzwidrige staatlich-klerikalerVerflechtungen zwischen unserem Staat und den beiden privilegierten Religionsgemeinschaften ein Kirchenstaat geworden ist. (Keine Sorge,dies wird sicherlich noch auf die muslimische Glaubensgemeinschaft ausgedehnt)

Nur dass es für unser Land jetzt auch noch gut sein soll, wenn Deutschland durch die Flüchtlinge noch religiöser wird, da verschlägt es mir gerade die Sprache.

Ist es im 21. Jahrhundert nicht mehr möglich, Glaubensfragen aus dem politischen Alltag vollkommen heraus zu halten und eine Vernetzung zwischen politischen und kirchlichen Ämtern zu unterlassen?


Die Antwort aus dem Büro Katrin Göring-Eckardt

Sehr geehrter Herr Scheffler ,

herzlichen Dank für ihre Mail. Ihre Auffassung einer grundgesetzwidrigen Verflechtung von Staat und Kirchen teilen wir nicht. Die Bundesrepublik Deutschland ist ein säkularer Staat, in dem einige Religionsgemeinschaften, darunter die beiden großen Kirchen, als Körperschaften des Öffentlichen Rechts im Rahmen des so genannten"Kooperativen Modells" ihre gesellschaftspolitische Rolle und Funktion wahrnehmen.

Die von Frau Göring-Eckardt während der Aussprache zum Bericht des Ratsvorsitzenden geäußerte These, dass Deutschland durch den Zuzug von Geflüchteten religiöser werde, ist auf die zu erwartende gesellschaftspolitische Entwicklung bezogen. Viele derjenigen, die zu uns kommen, sind religiös und praktizieren Religion. Eine gesamtgesellschaftliche Debatte darüber, wie die grundgesetzlich verbriefte Religionsfreiheit im Einklang mit den für uns selbstverständlichen gesellschaftlichen Wertvorstellungen der Gleichberechtigung von Frauen oder der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften gelebt und werden kann,halten wir für notwendig. Eine Verbannung der Religion aus derÖffentlichkeit in den Bereich des Privaten ist aus unserer Sicht nicht zielführend, um religiöser Radikalisierung entgegenzuwirken oder diese rechtzeitig wahrzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Büro Katrin Göring-Eckardt

Hier  das Original in Abgeordetenwatch