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 Koi Pilz-Erkrankung - Behandlung ohne Chemie mit Homöopathie

(Beitrag vom 05.07.2007 korrigiert am 27.06.2015)

Hilfe mein Koi ist krank!.

Im Herbst hatten wir unseren Gartenteich neu eingerichtet.
Nun vier Monate nach Einlauf der Filter und Aufbau des biologischen Gleichgewichts wurden Fische eingesetzt. 10 ausgewachsene Goldfische und zwei Kois die direkt nach dem Einsetzen ablaichen.

(Für Bildvergrößerung bitte auf das Bild Klicken)


Kurz nach dem Einsetzen unseres Ottos (Name nur wegen der imensen Größe, ist in Wirklichkeit ein Mädchen was es bereits 3 Tage nach dem Einsetzen durch Eiablage bewiesen hatte) trat eine kleine Verletzung auf der Aussenseite auf. Einige Tage später entdeckte ich eine weisse Erhebung auf dieser rötlich verfärbten Verletzung.



Hier sieht man deutlich die Hautveränderungen mit dem Pilz.
Doch was tun? Aus der Aquaristik wusste ich, Malachit-Grün wird für solche Fälle eingesetzt. Doch damit geht es auch dem mühsam aufgebauten biologischen Gleichgewicht des Teiches an den Kragen. Die Hilfe kam von einer Kundin meiner Frau - ein Tierheilpraktiker Jörg Hoebener. Schnell ein paar Fotos hingeschickt telefonische Beratung und die Therapie war klar. Ein homöopathisches Mittel musste der Fisch schlucken.

Leichter gesagt als getan. Wie gibt man einem Fisch (und nur dem) ein Mittel ein ohne ihn rauszufangen was wegen des Stresses sicher auch kontraproduktiv ist. Dann kam die Erinnerung an jungendliche Anglerzeiten. Ein Koi ist ein Karpfen und der frisst Brötchen. Schnell ein Brötchen aus dem Sack, den inneren weichen Teig im Mund angefeuchtett, die drei Globolis in den Teig, einen ca. 2 Meter langen Bindfaden (Nähgarn) in den Teig eingeknetet. und direkt dem Koi über das Maul gehalten. 



Wie man sieht, Otto konnte dem stattlichen Brocken nicht widerstehen. Achtung, wenn der Fisch beisst sofort den Faden loslassen. Erst wenn der Koi den Brocken richtig verschluckt hat kann man ihn wieder einholen.

Diese Aktion wurde mit einem Globoli auch für einen Goldfisch erfolgreich angewendet.

Jetzt hoffen alle, es hilft.