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 Offener Brief an die Delegierten des SPD-Bundesparteitages 2015

(Beitrag vom 06.12.2015 korrigiert am 20.05.2017)


Mit einer Bekräftigung der roten Linien durch einen Parteitagsbeschluss hat die SPD eine wachsende Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.

Einer neuen repräsentativen Umfrage zufolge halten 46 Prozent der deutschen Bevölkerung TTIP für eine schlechte Sache gegenüber 34 Prozent, die das Handelsabkommen für eine gute Sache halten.

Noch deutlicher ist die Ablehnung von Investitions-Schiedsgerichten, die 57 Prozent für eine schlechte Sache halten.

Heute, am 4.12.2015 haben wir den unterschriebenen offenen Brief von Campact in der Geschäftsstelle der SPD in Duisburg an den langjährigen Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD Hans Pflug und dem Geschäftsführer der Geschäftsstelle der SPD in Duisburg Jörg Lorenz übergeben.




Briefübergabe an Hans Pflug und Jörg Lorenz durch Jürgen Goldschmidt
Briefübergabe an Hans Pflug und Jörg Lorenz durch Jürgen Goldschmidt (von links nach rechts)

Anfang Oktober demonstrierten in Berlin rund 250.000 Menschen gegen TTIP und CETA, darunter viele Sozialdemokraten. Es war die größte politische Demonstration seit dem Irak-Krieg 2003. Viele der Demonstrant/innen haben die Hoffnung, dass die SPD TTIP und CETA stoppen wird. Denn diese Abkommen verstoßen klar gegen sozialdemokratische Grundwerte - so stellte es die Grundwertekommission der SPD im Januar 2015 fest.

Und noch wichtiger: Die SPD hat es gleich vierfach in der Hand, die Abkommen zu stoppen: im EU-Ministerrat, im EU-Parlament, im Bundestag und im Bundesrat. In diesem Sinnen hoffen wir darauf, dass Sie auf dem Bundesparteitag die roten Linien der SPD unmissverständlich bekräftigen. Wir hoffen natürlich, dass die SPD-Führung nach Schröder gelernt hat und sich auch ein Sigmar Gabriel an die Beschlüsse und Wünsche der SPD-Basis hält



Nachtrag vom Organisator dieser Aktion:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
zunächst recht herzlichen Dank das ihr so zahlreich, am 04.12.2015, in der Geschäftsstelle der SPD erschienen seit. Es hat gezeigt das man auch als parteiloser seine Stimme erheben kann und wie man gesehen hat, haben wir uns bei der SPD, mit unserem offenen Brief, Respekt verschafft.

Falls ihr weiteres Interesse habt um politisch oder auch philosophisch zu diskutieren, so geht mal auf folgende Seiten im Internet.
Hier beginnen wir gerade verschiedene Themen,die uns interessieren, zu bearbeiten.

http://www.nachdenken-in-duisburg.de/


Meldet Euch dort für die Gesprächsrunde an, dann werden Euch automatisch die nächsten Termine bekannt geben. 


Nochmals vielen Dank,
liebe Grüße,
Jürgen Goldschmidt