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 TK - Krankenkasse zusätzliche Beiträge bei Auszahlung Direktversicherung

(Beitrag vom 24.02.2011 korrigiert am 21.03.2017)


Anfang der 90 'er Jahre bin ich den Empfehlungen unserer "Sozialpolitiker" gefolgt, und habe eine private Altersvorsorge aufgebaut indem ich eine Direktversicherung  mit Gehaltsumwandlung aus meinem 13. Monatsgehalt mit meinem Arbeitgeber vereinbart hatte.

Nach den Gesetzesänderungen aus 2004 unserer selbst bestens abgesicherten "Sozialpolitiker" stellt sich diese Vorsorge als äußerst problematisch heraus, da sich die Gesetzesänderungen auch auf bereits laufende Verträge beziehen. Für mich eine Unmöglichkeit in einem Rechtsstaat, der ja auch einmal ein gewisses Maß an Rechtssicherheit gewähren sollte.

Rechtsstaatlichkeit am Beispiel Direktversicherung

Mir war bisher nicht klar, dass bei einer Auszahlung dieser Direktversicherung für 10 Jahre ein zusätzlicher Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen ist. (in meinem Fall ca 68,- EUR monatlich) und dies obwohl die Versicherung nur aus Gehalt (Abzug vom 13. Monatsgehalt) ohne Arbeitgeberanteil oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gezahlt wurde.

Eine Beispielrechnung:

  1. Hochgerechnete Leistung im Erlebensfall 135.000,- DM entspricht 67.500,- EUR (durch Versicherung bei Vertragsabschluss angegeben).
  2. Abzüglich meines persönlichen Anteils zur Bankenrettung tatsächliche Auszahlung 54.000,- EUR (Ende 2010)
  3. Abzüglich meines zukünftigen Anteils für die Techniker Krankenkasse und Pflegeversicherung aus diesem Vertrag.
    Für die Beitragspflicht wurden nur 46.000 EUR Auszahlung zu Grunde gelegt, da erst nach Rechtsprechung durch das Bundesverfassungsgericht der Anteil aus selbst gezahlten Beiträgen (nach meiner abhängigen Beschäftigung) herausgerechnet wurde.
    ca 8.160,- EUR (68,- EUR x 12 Monate x 10 Jahre) zahlbar bis 2021!
    Wobei die 8.160,- EUR natürlich nur für die Menschen gilt, die in den Solidartopf der gesetzlichen Krankenkassen einzahlen. Privatversicherte und sicher auch der größte Teil der Bundestagsabgeordneten sind davon natürlich und klar verständlich befreit!

ergibt einen Verlust von 21.660,- EUR, der mit Abschluss des Vertrages nicht klar war.

Somit sind im Nachhinein betrachtet, sämtliche Forderungen unserer"Sozialpolitiker" nach eigenverantwortlicher Vorsorge eine Phrase.
Die einzige sichere Vorsorge ist, in die Politik zu gehen. Wodurch man bereits nach wenigen Jahren eine in der Höhe nicht zu vergleichende,unvergängliche Altersvorsorge erwirbt, die sogar nach Fälschungen von Doktorarbeiten, Parteispendenaffären, Steuerhinterziehungen,Spesenbetrug und anderen kriminellen Handlungen absolut sicher ist. Und ich bin mir sicher, dass sich diese "Sozialpolitiker" auch noch die normalen Lebensversicherungen vornehmen werden. Überlegen Sie also gut, ob Sie ihr Geld nicht besser anderweitig anlegen wollen!

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist, die Ministerin, die diese"Gesundheitsreform" verabschiedet hatte, war Ulla Schmidt - Sie ist Mitglied in der sPd (ausgesprochen Sozialdemokratische Partei Deutschlands). Diese "Gesundheitsreform" wurde ebenso wie die Hartz IV Gesetze unter der Rot/Grünen Koalition beschlossen - was ich sicher in meinem restlichen Wählerleben nie vergessen werde!

Auf ein Anschreiben an Ulla Schmidt zu diesem Thema antwortete sie sinngemäß:

".... Ich stehe weiterhin zu diesem Gesetz, da starke Schultern schwache Schultern stützen müssen......"

Erst einmmal verstehe ich nicht, wie sie mir "Starke Schultern" unterstellen kann und zweitens hat das gar nichts mit der von mir eingeforderten Rechtssicherheit zu tun. Sie selbst hat, was ihre durch den zukünftigen Steuerzahler zu zahlende Altersvorsorge aus ihrem Bundestagsmandat sicherlich finanziell betrachtet "Sehr starke Schultern". Da sollte sie als "Sozialpolitikerin" zuerst ansetzen.