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 Mein Projekt Teichelmauke.

(Beitrag vom 13.04.2015 korrigiert am 11.04.2017)



Ein offener Brief an meine liebe Frau.

Lieber Schatz,
ich habe schon erkannt, daß du die Küchenprojekte für mich ganz subtil und schleichend in der Anforderung immer mehr steigerst. Keine Ahnung, was du damit bezweckst.

Aber heute war ich ganz klar überfordert. Fünfmal bin ich gegen Mittag in die Küche gegangen um bei dem Anblick mit weichen Knien und pochendem Herzen schnellstmöglich wieder mein Arbeitszimmer aufzusuchen.

Zwei Töpfe gleichzeitig auf dem Herd für den Aufwärmprozess - das übersteigt bei weitem meinen Horizont. Du weißt, dies ist mir schon bei einem Topf manchmal nicht gelungen so das sich der Brandmelder genötigt fühlte, fürchterlichen Lärm zu machen.

In einem befand sich die berüchtigte "Mauke" im anderen die Füllung für den zu formenden "Teichel" in Form von Rindfleischbrühe. Nicht nur das beides zu unterschiedlichen Zeiten warm wurde obwohl ich die Herdplatten exakt nach Anweisung beide auf Stufe 5 gestellt hatte.


 Teichelmauke

(So sollte sie NICHT aussehen)
Die Teichelmauke


Es war nach diesem Stressjob kaum möglich, nach der ordentlichen Formung der Mauke für einen Teichel (kannte ich noch aus dem Sandkasten) die ganze Portion Rinderbrühe in den ordnungsgemäß ausgehobenen Teichel zu schütten.

Der Teichel lief hoffnungslos über und unser Küchenfussboden erlebte einen fürchterlichen Zunami aus Rinderbrühe.

Gut, ich habe den Schaden so gut es ging wieder bereinigt indem ich den Küchenfussboden mit meiner Alpha abfotografiert und dann an meinem Computer mit Photoshop und mit Hilfe eines Clonpinsels und der richtigen Einstellung der Transparenz in allen Ebenen gereinigt habe. Das Ergebnis meiner Arbeit kann ich dir, falls gewünscht, gern per email schicken.

Nun zu guter Letzt - Geschmeckt hat es trotzdem - Danke.