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 Das Unwort des Jahres 2005

(Beitrag vom 22.02.2006)

Das Unwort des Jahres 2005 "Entlassungsproduktivität" ist sicher nicht WERTVOLL für die Entwicklung eines Betriebes und unserer Gesellschaft!

Als Unwort des Jahres 2005 wurde  laut NRZ vom 26.01.2006 durch die fünfköpfige Unwort-Jury aus Frankfurt am Main ein besonderes, sehr zeitgemässes Wort aus der Betriebswirtschaftslehre ausgewählt:

"Entlassungsproduktivität"

Was bedeutet dieses Wort?

  • Für die "Macher" der Wirtschaft oft das einzige Mittel um produktiv auf die Anforderungen des neuen globalen Marktes zu reagieren.
       
  • Für die Beschäftigten sich krumm und krank schuften, um den Verlust der Entlassenen zu kompensieren. Zusätzlich wirken Entlassungen der Kollegen oft auch als "Ansporn" alle unangenehmen Themen des Betriebes wortlos hinzunehmen.

    Entlassungsproduktivität lähmt die Gehirne - weil Angst keinen Platz für produktive Gedanken lässt.

Humankapital (Human Resource) - so werden die arbeitenden Menschen heute genannt, ist Kapital und Kapital ist nach unserer marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft das höchste zu schützende Gut - also behandelt es auch so!

Schön nachzulesen in dem Buch Machtwahn von Albrecht Müller