Bergung der atomaren Rostfässer geplant

(Beitrag vom 31.12.2015 korrigiert am 09.03.2016)

Brunsbüttel (aus der NRZ vom 31.12.2015).

Der Energiekonzern Vattenfall bereitet sich auf die Bergung der Atommüll-Rostfässer auf dem Gelände des abgeschalteten Atomkraftwerks Brunsbüttel vor.

Die dafür notwendigen Greifer-Spezialwerkzeuge sind mittlerweile angefertigt und werden Ende Januar in Brunsbüttel angeliefert,
wie eine Vattenfall-Sprecherin sagte.

Die Werkzeuge sollen zunächst getestet werden. Mit Zustimmung der Atomaufsicht könne die Bergung Anfang Februar beginnen.
In sechs unterirdischen Lagerräumen befinden sich 632 teils verrostete Behälter mit schwach- bis mittelradioaktivem Abfall.

Atomkraftwerk


Kann es nun sein, dass ich etwas falsch verstanden habe?

Dieser Energiekonzern ist doch der, der die Bundesrepublik auf Schadenersatz wegen entgangener Gewinne (nach dem Muster von TTIP und CETA) vor einem Schiedsgericht ohne Einspruchsmöglichkeit in Milliardenhöhe verklagt.

Lässt sich eigentlich die mögliche Verstrahlung unserer Umwelt monetär irgendwie berechnen und wie sieht es mit einer Strafe in Milliardenhöhe wegen dieser bewussten Sauerei aus?

Ich finde, es wird Zeit, dass da mal zurückgeschossen wird.